Bezirk Bruck an der Leitha: Geschichte
Wie die meisten niederösterreichischen Bezirke entstand der Bezirk Bruck an der Leitha 1868. Er wurde aus den vormaligen Amtsbezirken Bruck an der Leitha, Hainburg und Schwechat gebildet. Die Gemeinden Achau und Hennersdorf wurden 1932 vom Bezirk Bruck an der Leitha in den Bezirk Mödling umgegliedert.
1938 wurde der gesamte Gerichtsbezirk Schwechat mit Ausnahme von Enzersdorf an der Fischa nach Groß-Wien eingemeindet, dafür erhielt der Bezirk die Gemeinden Au am Leithaberge und Hof am Leithaberge vom aufgelösten Bezirk Mödling. Zudem wurde der ehemals burgenländische Bezirk Neusiedl am See angeschlossen und die politische Expositur Neusiedl am See eingerichtet, die den ehemaligen Bezirk ohne Bruckneudorf umfasste. Mit der Wiederherstellung des Burgenlandes 1945 wurde auch der Bezirk Neusiedl am See in seiner früheren Ausdehnung wiedererrichtet.
Die Gemeinden Fischamend, Schwechat, Ebergassing, Gramatneusiedl, Himberg, Klein-Neusiedl, Moosbrunn, Rauchenwarth, Schwadorf und Zwölfaxing wurden im Zuge der Auflösung des Bezirkes Wien-Umgebung mit 1. Jänner 2017 dem Bezirk zugeordnet, ebenso die Gemeinden Leopoldsdorf, Maria Lanzendorf und Lanzendorf, die ursprünglich dem Bezirk Mödling zugeordnet werden sollten.