Dresden: Sehenswürdigkeiten
Schon Victor Klemperer und Erich Kästner haben immer wieder die Schönheit von Elbflorenz beschrieben. Da es in der Stadt praktisch nie eine Schwerindustrie gab, haben sich prächtige Bauten und großzügige Grünanlagen im Laufe der wechselhaften Geschichte zu einem einzigartigen Stadtbild vermischt. Dresden bietet heute viele Sehenswürdigkeiten, vor allem Geschichts- und Kunstinteressierte kommen hier auf ihre Kosten.
Wer eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, insbesondere Museen, besuchen will, kann den Kauf einer Dresden Welcome Card in Erwägung ziehen. Es gibt sie in verschiedenen Varianten: Gemeinsamkeit aller Varianten sind Ermäßigungen bei über 70 Restaurants, Geschäften, Touren und Veranstaltungen; bei der Dresden City Card kommt freie Fahrt mit Bus und Bahn im Stadtgebiet hinzu, die Dresden Regio Card gilt auch im Umland, die Dresden Museum Card bietet freien Eintritt in Museen und Ausstellungen, die Dresden Tour Card einen geführten Altstadt-Rundgang. Die Dresden City Card kostet z. B. für eine Einzelperson und zwei Tage 17 €, lohnt sich also nur, wenn man wirklich viele der teilnehmenden Einrichtungen besuchen will.
Die Zahl der Sehenswürdigkeiten ist so groß, dass hier nur eine Auswahl aufgelistet werden kann. Weitere Sehenswürdigkeiten und detailliertere Beschreibungen finden sich in den vier Stadtteilartikeln. In der Altstadt befinden sich die meisten und die bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Die anderen Stadtteile sind aber auch nicht zu verachten!
1 Frauenkirche 51.0521313.74162 Sie ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, nach der Wende aber wiederaufgebaut und 2005 eingeweiht. Die prachtvolle Barockkirche verfügt über eine der größten steinernen Kirchenkuppeln nördlich der Alpen. Auch die Innenausstattung ist äußerst üppig. Von der Kuppel hat man einen tollen Ausblick.
2 Hofkirche 51.0536513.73735 Die katholische Kirche im spätbarocken Stil zwischen Residenzschloss und Brühlscher Terrasse. Hintergrund ist, dass die Mitglieder des sächsischen Herrscherhauses seit August dem Starken katholisch waren, obwohl sie über ein mehrheitlich evangelisches Land regierten. Die Hofkirche wurde von italienischen Künstlern gestaltet. Sie ist die Kathedrale des katholischen Bistums Dresden-Meißen.
3 Kreuzkirche 51.0488713.73919 Sie ist die Heimstatt der Kruzianer, eines berühmten Knabenchors. Nach ihrem Brand im Dresdener Feuersturm 1945 wurde sie äußerlich wiederaufgebaut, die Innenausstattung wurde jedoch nicht wiederhergestellt. Stattdessen versah man die Innenwände mit einem provisorischen Rauhputz, der den Räumen einen fast grottenartigen Eindruck verleiht.
4 Dreikönigskirche 51.06111111111113.743055555556 – Barockkirche in der Inneren Neustadt, erbaut 1732–39 nach einem Entwurf von Matthäus Daniel Pöppelmann. …