Heimatgeschichte · Rhein-Erft-Kreis ·

Rhein-Erft-Kreis: Geschichte

Rhein-Erft-Kreis: Geschichte

Der Rhein-Erft-Kreis wurde im Rahmen der Kreisreform gemäß § 26 Köln-Gesetz am 1. Januar 1975 unter der Bezeichnung Erftkreis aus den ehemaligen Kreisen Bergheim (Erft) und Köln (außer den Köln zugeschlagenen Teilen) sowie der Stadt Erftstadt des Kreises Euskirchen neu gebildet. Es gab zunächst zwei Verwaltungssitze, nämlich Hürth und Bergheim. Seit dem 3. September 1993 sind diese zu einem einzigen Sitz in Bergheim zusammengefasst. Am 1. Juni 1976 kam zum Kreisgebiet noch die Stadt Wesseling hinzu, die aus der Stadt Köln wieder ausgegliedert werden musste. Durch diese Veränderung erhielt der Kreis Zugang zum Rhein, blieb jedoch weiterhin nur nach der weitaus weniger bedeutenden Erft benannt.
Nachdem der Kreistag die Umbenennung des Kreises in Rhein-Erft-Kreis beschlossen hatte, genehmigte das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen mit Wirkung vom 1. November 2003 den neuen Namen. Der Landrat nahm am 25. September 2003 die Urkunde zur Umbenennung entgegen. Der Kreis verspricht sich vom neuen Namen eine bessere internationale Vermarktung.

=== Konfessionsstatistik ===
Gemäß dem Zensus 2011 waren 50,9 % der Einwohner römisch-katholisch, 17,1 % evangelisch, und 32,1 % waren konfessionslos oder gehörten einen anderen Glaubensgemeinschaft an. Der Anteil der Protestanten und Katholiken am Gesamtbevölkerung ist seitdem mit 1 % jährlich gesunken. Gemäß dem Zensus 2022 waren (2022) 41,2 % der Einwohner katholisch, 13,8 % evangelisch und 45,0 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.
Laut kirchliche Statistik waren Dezember 2022 waren von den Einwohnern 41,3 % katholisch. Ende Dezember 2023 waren von den Einwohnern 39,8 % katholisch. Ende Dezember 2024 waren von den Einwohnern 38,9 % (185.300) katholisch. Ende Dezember 2025 waren von den Einwohnern 37,5 % (179.350) Mitglied der katholische Kirche.

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Quelle: Text: Wikipedia – „Rhein-Erft-Kreis“, Autorinnen und Autoren (Versionsgeschichte), CC BY-SA 4.0 · Foto: A.Savin, CC BY-SA 3.0 – Wikimedia Commons