Heimatgeschichte · Viersen ·

Kreis Viersen: Geschichte

Kreis Viersen: Geschichte

Von 1966 bis 1975 gab es eine umfangreiche Gebietsreform in NRW.
1970 erfolgte eine kommunale Neugliederung des Kreises Kempen-Krefeld: aus den vormals selbständigen Städten Dülken, Süchteln und Viersen sowie der Gemeinde Boisheim wurde die neue Stadt Viersen. Die vorher kreisfreie Stadt Viersen wurde in den Kreis eingegliedert; die dann zur Stadt Meerbusch gehörenden Gemeinden im Osten gelangten an den Kreis Neuss.
Aus den übrigen 26 Gemeinden wurden acht neue Städte und Gemeinden gebildet.
Der Kreis Viersen entstand am 1. Januar 1975 durch eine Umbenennung des Kreises Kempen-Krefeld. Der Kreissitz wurde von Kempen nach Viersen verlegt. Zugleich wurde die Gemeinde Niederkrüchten aus dem Kreis Heinsberg eingegliedert, und der zu Kempen gehörende Stadtteil Hüls zur Stadt Krefeld wurde ausgegliedert. Bis zum Einzug in das neue Kreishaus 1984 blieb die Kreisverwaltung noch in der alten Kreisstadt Kempen.
Es gibt Schriftenreihen des Kreises Viersen (z. B. jährliches Heimatbuch) mit umfangreichen historischen Informationen.
Das Kreisarchiv befand sich bis zum Sommer 2022 in Kempen in der Burg Kempen.
Seitdem ist es in einem zu diesem Zweck erbauten Gebäude in Dülken.

=== Konfessionsstatistik ===
Gemäß dem Zensus 2011 waren 55,5 % der Einwohner römisch-katholisch, 19,0 % evangelisch, und 25,5 % waren konfessionslos oder gehörten einen anderen Glaubensgemeinschaft an. Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung ist seitdem gesunken. Gemäß dem Zensus 2022 waren (Stand Mai 2022) 46,9 % (138.060) der Einwohner katholisch, 16,3 % evangelisch und 36,8 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.
Die Zahl der Katholiken im Kreis Viersen entwickelt sich weiter rückläufig. Laut Statistik des Bistums Aachen sank der Anteil der Katholiken an der Bevölkerung auf 45,5 % (Stand 31. Dezember 2023) und weiter runter auf 43,3 % mit Stand 31. Dezember 2024.

von Fremdinhalte · Regionauts

Quelle: Text: Wikipedia – „Kreis Viersen“, Autorinnen und Autoren (Versionsgeschichte), CC BY-SA 4.0 · Foto: Maria Jacoba Theresia Cerfontaine (family album), CC BY 3.0 – Wikimedia Commons