Landkreis Dahme-Spreewald: Geschichte
Das Gebiet des heutigen Landkreises umfasst im Norden die östlichsten Teile der historischen Landschaft Teltow, sowie das Schenkenländchen und Teile der einstigen Herrschaften Zossen und Storkow, die ursprünglich zur Lausitz gehörten. Der Süden des heutigen Landkreises gehörte als Markgrafschaft Niederlausitz bis zum Wiener Kongress zum Kurfürstentum Sachsen.
Der Landkreis Dahme-Spreewald entstand am 6. Dezember 1993 im Zuge der kommunalen Neugliederung des Landes Brandenburg aus den Kreisen Königs Wusterhausen und Lübben sowie dem Kreis Luckau ohne die Stadt und das Amt Dahme/Mark. Des Weiteren kamen die Gemeinde Telz aus dem Kreis Zossen, die Gemeinde Wernsdorf aus dem Kreis Fürstenwalde und das Amt Lieberose sowie die Gemeinde Plattkow aus dem Kreis Beeskow zum Landkreis Dahme-Spreewald.
Bei der für 2019 vorgesehenen Verwaltungsstrukturreform in Brandenburg war nach einem Entwurf von Oktober 2016 geplant, den Landkreis Dahme-Spreewald mit dem Landkreis Teltow-Fläming zu einem Landkreis Dahmeland-Fläming zusammenzulegen. In dem im Juli 2017 von der Landesregierung vorgelegten Gesetzentwurf war die Fusion bereits nicht mehr vorgesehen, bevor die Reform im November 2017 nach massiven Protesten auf kommunaler Ebene endgültig verworfen wurde.