Heimatgeschichte · Heidenheim ·

Landkreis Heidenheim: Geschichte

Landkreis Heidenheim: Geschichte

Der Landkreis Heidenheim geht zurück auf das gleichnamige württembergische Oberamt Heidenheim, das schon zu Zeiten des Herzogtums Württemberg eingerichtet und 1808 um das nur kurz bestehende Oberamt Giengen erweitert wurde.
Ab 1810 gehörte das Oberamt Heidenheim zur Landvogtei am Kocher und ab 1818 zum Jagstkreis, der 1924 aufgelöst wurde. 1934 wurde es in Kreis Heidenheim umbenannt und 1938 wurden dem Landkreis Heidenheim einige Gemeinden des aufgelösten Kreises Neresheim sowie einige Orte aus dem Kreis Ulm eingegliedert. Der Landkreis Heidenheim kam 1945 zum neu gegründeten Land Württemberg-Baden in der Amerikanischen Besatzungszone. Nach der Bildung des Landes Baden-Württemberg am 25. April 1952 gehörte der Landkreis zum Regierungsbezirk Nordwürttemberg, der den württembergischen Teil Württemberg-Badens umfasste.
Die Kreisreform vom 1. Januar 1973 überdauerte der Landkreis unverändert. Am 1. Juli 1974 kam der Ort Sontbergen vom Alb-Donau-Kreis hinzu und wurde in die Gemeinde Gerstetten eingegliedert.
Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Heidenheim noch elf Gemeinden, darunter vier Städte und hiervon wiederum zwei Große Kreisstädte (Giengen an der Brenz und Heidenheim an der Brenz). Der Landkreis Heidenheim ist damit der Landkreis mit den wenigsten Gemeinden in Baden-Württemberg. Größte Stadt ist Heidenheim an der Brenz, kleinste Gemeinde ist Hermaringen.

Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg (nur Hauptwohnsitze).

Laut Zensus 2011 waren 40,2 % Einwohner evangelisch, 32,8 % römisch-katholisch und 25,7 % gehörten anderen Konfessionen oder Religionsgemeinschaften an oder waren konfessionslos. Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder im Kreis sinkt seitdem jährlich um einen Prozentpunkt. Gemäß dem Zensus 2022 waren am 25. Mai 2022 31,7 % (oder 42.360 Personen) der Einwohner evangelisch, 27,7 % (36.978) katholisch, und 40,5 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.
Laut kirchlicher Statistik waren Ende 2019 39.606 (29,9 %) Personen Mitglied der katholischen Kirche. Ende 2024 waren 34.834 Personen Mitglied der katholische Kirche. Laut kirchlicher Statistik waren Ende 2021 43.042 Personen Mitglied der evangelischen Kirche, Ende 2024 waren dies 39.855 Personen.

von Fremdinhalte · Regionauts

Quelle: Text: Wikipedia – „Landkreis Heidenheim“, Autorinnen und Autoren (Versionsgeschichte), CC BY-SA 4.0 · Foto: Geprei, CC BY-SA 4.0 – Wikimedia Commons