Heimatgeschichte · Main-Tauber-Kreis ·

Main-Tauber-Kreis: Geschichte

Main-Tauber-Kreis: Geschichte

=== Kreisreform ===
Bei der am 1. Januar 1973 in Kraft getretenen baden-württembergischen Kreisreform wurden die Altkreise Mergentheim und Tauberbischofsheim sowie fünf Gemeinden des ebenfalls aufgelösten Landkreises Buchen zum neuen Tauberkreis vereinigt. Am 1. Januar 1974 wurde er in Main-Tauber-Kreis umbenannt. Kreisstadt wurde Tauberbischofsheim, wenngleich diese Stadt nur die viertgrößte im Kreis ist. Sie liegt jedoch relativ zentral. Die beiden Altkreise Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim gehen zurück auf die alten gleichnamigen Oberämter bzw. Ämter. Das ehemalige württembergische Oberamt Mergentheim wurde 1809, nach Übergang des Gebiets an das Königreich Württemberg, eingerichtet, 1934 in Kreis Mergentheim umbenannt und 1938 in den Landkreis Mergentheim überführt, der auch einige Gemeinden des aufgelösten Kreises Gerabronn aufnahm. In Tauberbischofsheim bestand ab 1813 ein badisches Amt, das im Laufe der Geschichte mehrmals verändert wurde und schließlich 1938 unter Einbeziehung des aufgelösten Amtes Wertheim in den Landkreis Tauberbischofsheim überführt wurde. Die Orte des bis 1972 zum Landkreis Buchen gehörigen Teils des Main-Tauber-Kreis gehörten bis 1936 zum Amt Adelsheim. Die Kreisreform von 1973 schuf somit einen Landkreis, der sich aus ehemals badischen und württembergischen Gemeinden zusammensetzt.
Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst er noch 18 Gemeinden, darunter elf Städte und hiervon wiederum zwei Große Kreisstädte (Bad Mergentheim und Wertheim). Nach der Einwohnerzahl ist Bad Mergentheim die größte Kommune und Wittighausen die kleinste. Anhand der Gemarkungsfläche ist Wertheim die größte Kommune und Assamstadt die kleinste. Die Kommune mit der größten Einwohnerdichte ist Tauberbischofsheim mit 192 Einwohnern je km², die mit der geringsten Ahorn und Creglingen mit jeweils 41 Einwohnern je km².

Nach dem Zusammenschluss der Altlandkreise Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim zum Main-Tauber-Kreis folgten im Anschluss mehrere Fusionen von verschiedenen Verbänden und Organisationen:

Am 1. Januar 1974 schlossen sich die Handwerkerschaften Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim zur Kreishandwerkerschaft Main-Tauber-Kreis zusammen.
Am 7. Dezember 1974 vereinigten sich die Kreisbauernverbände Tauberbischofsheim und Mergentheim zum Kreisbauernverband Main-Tauber-Kreis.
1992 schlossen sich die Kreisfeuerwehrverbände Main-Tauber-Nord und Main-Tauber-Süd zum Kreisfeuerwehrverband Main-Tauber zusammen.
2002 fusionierten die Kreissparkasse Mergentheim und die Sparkasse Tauberfranken zur Sparkasse Tauberfranken zusammen.
2009 nahm die bereits 1862 gegründete Volksbank Main-Tauber eG die Volksbank Bad Mergentheim eG auf.
2020 fusionierte die Volksbank Main-Tauber mit der Volksbank Vorbach-Tauber
Weiterhin zweigeteilt zeigt sich der Main-Tauber-Kreis beispielsweise bei der kirchlichen Organisation, im Gerichtswesen und in Bereichen des Sports. …

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Quelle: Text: Wikipedia – „Main-Tauber-Kreis“, Autorinnen und Autoren (Versionsgeschichte), CC BY-SA 4.0 · Foto: Triplec85, CC BY-SA 4.0 – Wikimedia Commons