Heimatgeschichte · Südliche Weinstraße ·

Landkreis Südliche Weinstraße: Geschichte

Landkreis Südliche Weinstraße: Geschichte

Das Gebiet des heutigen Kreises gehörte ab 1816 zu Bayern, aufgeteilt in die Bezirke Bergzabern und Landau, aus denen später Landkreise hervorgingen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die beiden Landkreise Bergzabern und Landau 1946 Bestandteil des Landes Rheinland-Pfalz und gehörten zunächst zum Regierungsbezirk Pfalz.
Der Landkreis Landau-Bad Bergzabern entstand im Rahmen der Kreisreform am 7. Juni 1969. Er wurde zusammengesetzt aus dem Kreis Bergzabern ohne die Gemeinden Darstein, Dimbach, Lug, Schwanheim, Spirkelbach und Wilgartswiesen, die zum Landkreis Pirmasens, heute Südwestpfalz kamen, sowie dem Kreis Landau bis auf die Gemeinde Diedesfeld, die nach Neustadt an der Weinstraße eingemeindet wurde.
Am 22. April 1972 wurden die sechs Gemeinden Arzheim, Dammheim, Godramstein, Mörzheim, Nußdorf und Wollmesheim in die kreisfreie Stadt Landau in der Pfalz eingegliedert. Am 16. März 1974 kam Hayna aus dem Landkreis Germersheim hinzu und wurde Ortsteil der Gemeinde Herxheim. Am 1. Januar 1978 wurde der Landkreis in „Landkreis Südliche Weinstraße“ umbenannt.

=== Konfessionsstatistik ===
Gemäß dem Zensus 2022 waren im Jahr 2022 37,0 % der Einwohner katholisch, 28,7 % evangelisch, und 34,3 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe. Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung ist seitdem gesunken. Ende Mai 2026 waren von den Einwohnern 32,8 % katholisch und 25,7 % evangelisch; 41,5 % waren konfessionslos oder gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an.

von Fremdinhalte · Regionauts

Quelle: Text: Wikipedia – „Landkreis Südliche Weinstraße“, Autorinnen und Autoren (Versionsgeschichte), CC BY-SA 4.0 · Foto: Ritter Ellen, CC BY-SA 3.0 – Wikimedia Commons