Heimatgeschichte · Amberg-Sulzbach ·

Landkreis Amberg-Sulzbach: Geschichte

Landkreis Amberg-Sulzbach: Geschichte

=== Landgerichte ===
Das Gebiet um Amberg gehört schon seit dem 14. Jahrhundert zu Bayern bzw. zu den wittelsbachischen Linien Pfalz-Neuburg und Pfalz-Sulzbach. Im Jahre 1803 wurden auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Amberg-Sulzbach die Landgerichte Amberg und Sulzbach errichtet. Sie gehörten ab 1808 zum Regenkreis (Hauptstadt Straubing, ab 1810 Regensburg). 1809 wurde Amberg eine kreisunmittelbare Stadt. 1838 wurde zusätzlich das Landgericht Vilseck gebildet. Alle drei Landgerichte gehörten dann zum Kreis Oberpfalz und Regensburg.

Im Jahr 1862 wurden aus den Landgerichten Amberg und Vilseck das Bezirksamt Amberg und aus dem Landgericht Sulzbach das gleichnamige Bezirksamt gebildet.
Am 1. Januar 1911 wurde die Gemeinde Alfeld des Bezirksamtes Sulzbach ins Bezirksamt Hersbruck umgegliedert.
Am 1. Juli 1927 wurde das Bezirksamt Amberg um Gemeinden des Bezirksamtes Burglengenfeld vergrößert. Zum 1. April 1932 wurden die Kreise Niederbayern und Oberpfalz und Regensburg im Rahmen eines Programms zur Staatsvereinfachung zum Kreis Niederbayern und Oberpfalz mit dem Sitz der Regierung in Regensburg zusammengelegt. Das Bezirksamt Amberg zählte nun zum Kreis Niederbayern und Oberpfalz.
Am 1. Juli 1934 wurde die Stadt Sulzbach mit der Nachbargemeinde Rosenberg zusammengelegt und führte nunmehr einen Doppelnamen. Als dessen Folge wurde auch das Bezirksamt umbenannt und hieß fortan Bezirksamt Sulzbach-Rosenberg.

Am 1. Januar 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt. So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Amberg und Sulzbach-Rosenberg, die Kreise wurden in Regierungsbezirke umbenannt.
Gemäß Art. 185 der Bayerischen Verfassung von 1946 (BV) wurden die Regierungsbezirke (Kreise) zum 1. April 1948 in ihrer bis 1932 bestehenden Form wiederhergestellt. Der Landkreis Amberg zählte nun zum Regierungsbezirk Oberpfalz.
Am 1. Januar 1963 wechselten die Gemeinden Adertshausen und Hohenburg aus dem Landkreis Parsberg in den Landkreis Amberg.

Bei der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Juli 1972 aus den folgenden Bestandteilen ein neuer Landkreis Amberg gebildet:

Alle Gemeinden des alten Landkreises Amberg mit Ausnahme der Gemeinden Ammersricht, Gailoh, Karmensölden und Raigering, die in die kreisfreie Stadt Amberg eingegliedert wurden
Alle Gemeinden des aufgelösten Landkreises Sulzbach-Rosenberg
Der Markt Schmidmühlen aus dem aufgelösten Landkreis Burglengenfeld
Die Stadt Auerbach sowie die Gemeinden Degelsdorf, Gunzendorf, Michelfeld, Nasnitz, Nitzlbuch, Ranna und Ranzenthal aus dem aufgelösten Landkreis Eschenbach in der Oberpfalz
Die Gemeinde Kemnath am Buchberg aus dem aufgelösten Landkreis Nabburg
Der Markt Kastl sowie die Gemeinden Allersburg, Hausen, Kastl, Pfaffenhofen, Ransbach, Thonhausen, Utzenhofen, Winkl und Wolfsfeld aus dem Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz
Die Gemeinde Holzhammer aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab
Am 1. Mai 1973 erhielt der neue Landkreis, dessen Sitz die kreisfreie Stadt Amberg wurde, seinen heutigen Namen „Landkreis Amberg-Sulzbach“. Das Landratsamt ist im ehemaligen kurfürstlichen Schloss in Amberg untergebracht.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987. …

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Quelle: Text: Wikipedia – „Landkreis Amberg-Sulzbach“, Autorinnen und Autoren (Versionsgeschichte), CC BY-SA 4.0 · Foto: Hermann Luyken, Public domain – Wikimedia Commons