Werra-Meißner-Kreis: Geschichte
Das Kreisgebiet gehörte schon ab dem 13. Jahrhundert zur Landgrafschaft Hessen, später zu Hessen-Kassel, das Anfang des 19. Jahrhunderts zum Kurfürstentum Hessen aufstieg. Im Jahre 1821 entstanden innerhalb des Kurfürstentums die beiden Landkreise Eschwege und Witzenhausen, die auch nach 1866 weiter bestanden, als das Kurfürstentum Hessen Teil der preußischen Provinz Hessen-Nassau wurde. Im Rahmen der hessischen Kreisreform wurden beide Landkreise am 1. Januar 1974 zum Werra-Meißner-Kreis vereinigt. Zur Kreisstadt wurde Eschwege, da die Stadt etwas zentraler liegt und auch größer ist als Witzenhausen.
2010 wurden die Krankenhäuser in Eschwege und Witzenhausen zum Klinikum Werra-Meißner verschmolzen.
Das von Anfang 2023 bis Ende 2024 im Landkreis angesiedelte Reallabor Werra-Meißner-Kreis widmet sich der Stärkung regionalen und kooperativen Wirtschaftens.
=== Konfessionsstatistik ===
Laut der Zensus 2022 waren mit Stand Mai 2022: 55,9 % der 98.431 Einwohner evangelisch, 10,6 % römisch-katholisch und 33,5 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe. Die Zahl der evangelischen Kirchenmitglieder ist seitdem gesunken. Ende 2025 gab es im Werra-Meißner-Kreis 51.270 evangelische Gemeindeglieder.