Gera: Sehenswürdigkeiten
Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich entweder auf die Altstadt oder den Stadtteil Untermhaus.
Am Nikolaiberg oberhalb des Marktes liegt die barocke, dreischiffige 1 Salvatorkirche 50.8772912.08564, der bekannteste Sakralbau der Stadt. Die Kirche entstand 1717/ 20 nach Plänen von David Schatz, dem kursächsischen Landesbaumeister. Erst 1775/ 78 kam der Turm hinzu. Nur zwei Jahre später zerstörte der große Stadtbrand auch die Kirche, allerdings wurde sie bald darauf wieder aufgebaut. Seitdem ist sie die einzige verbliebene Kirche im Stadtkern. Buslinien 10, 17 und 19, Haltestelle Schillerstraße.
In der Clara-Zetkin-Straße die 2 Johanniskirche 50.8809312.08101. Dieser neugotische Backsteinbau ist schon aus weiter Entfernung erkennbar. Die Johanniskirche ist die größte Kirche der Stadt und ersetzte einen 1780 abgebrannten Vorgängerbau. In der Gruft liegen Heinrich II. (1572-1635), der Begründer der jüngeren Linie Reuß, und seine zweite Frau Magdalena. In der Heinrichstraße die 3 Trinitatiskirche 50.8742612.07748, ein im Kern gotischer Bau aus dem 14. Jahrhundert. An der westlichen Außenwand eine Grabplatte für Nicolaus de Smit, einem Exilniederländer, der den Grundstein für das Geraer Textilgewerbe legte.
Die spätgotische 4 Marienkirche 50.8822312.06472, das Wahrzeichen des Stadtteils Untermhaus, liegt gleich neben dem Otto-Dix-Haus am Mohrenplatz, dem alten Untermhäuser Zentrum.
Von dem 1 Schloss Osterstein 50.8809712.06308 oberhalb des Stadtteils Untermhaus ist nach den Bombenabwürfen 1945 und dem anschließenden Abriss nur noch der Bergfried übriggeblieben. Buslinie 20 Richtung Harpersdorf, Haltestelle Untermhäuser Straße. Im Vorfeld der Buga 2007 wurden hier Rodungen vorgenommen, so dass man nun vom Osterstein aus wieder einen freien Blick auf die Hofwiesen hat. …