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Cottbus: Sehenswürdigkeiten

Cottbus: Sehenswürdigkeiten

Führungen durch die Stadt finden dienstags und samstags um 10 Uhr in der Hauptsaison statt und kosten für Erwachsene 6,00 €, ermäßigt 5,00 €. Sie dauern ca. zwei Stunden. Mit dabei ist ein Aufstieg auf den Spremberger Turm. Start ist an der Stadthalle am CottbusService.
Mit einer alten Traditionsstraßenbahn - dem "Triebwagen 24" (die Straßenbahn existiert seit über 100 Jahren) kann man eine Rundfahrt durch die Stadt unternehmen. Die Tour kostet, unabhängig von der Personenzahl, 114,00 € und dauert eineinhalb Stunden. Es sind maximal 20 Sitzplätze vorhanden. Bei 40 Personen gibt es noch einen Anhänger. Dann kostet die Fahrt 149 €. Bei Dunkelheit können keine Touren angeboten werden.
Theater, Theater ist ein spezielles Reiseangebot für kulturell interessierte Paare mit folgenden Leistungen: Übernachtung im Hotel am Theater mit romantischen Diner sowie einem Sektfrühstück, dem Besuch einer Vorstellung im Staatstheater sowie einer Führung durch die Altstadt oder dem Branitzer Park. Der Preis beträgt 99 € (Stand 2005)

1 Oberkirche St. Nikolai, Oberkirchplatz 12, 03046 Cottbus (nordwestlich des Altmarkts; Straßenbahn Nr. 2 Haltestelle Altmarkt). Tel.: +49 (0)355 247 14, E-Mail: buero@st-nikolai-cottbus.de ​ . Die evangelische Kirche stammt schon aus dem Mittelalter. Vor einigen Jahren bekam sie eine neue Turmspitze. Sie heute ist mit ihrem 55 m hohen Turm die größte Kirche der Niederlausitz. Man kann den Kirchturm besteigen. So hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt. Aufgrund ihrer guten Akustik wird die Kirche auch gern für musikalische Ausführungen genutzt. Führungen kann man unter Tel.: 24714 anmelden. Geöffnet: täglich 10:00–17:00. Preis: Eintritt frei; Turmaufstieg 2,00 €.letzte Änderung: Jun. 202551.761114.3366
2 Klosterkirche (Wendische Kirche) ​ . Die Kirche ist das einzig erhaltene Bauwerk eines vermutlich zwischen 1270 und 1300 errichteten Franziskanerklosters und damit das älteste Gotteshaus der Stadt Cottbus. Im Zuge der Reformation löste man das Kloster 1537 auf und widmete es zur evangelischen Pfarrkirche der umliegenden Dorfgemeinden um. Da die Gottesdienste auch in wendischer Sprache abgehalten wurden, wird sie auch „Wendische Kirche“ genannt. Der gotische Backsteinbau, mit einer Länge von 55,22 m, hat eine gestreckte, asymmetrisch-zweischiffige Gestalt. In die Südostecke des Gebäudes ist ein schlanker Turm eingebaut; des Weiteren schließt sich nördlich ganz im Osten die Sakristei an. Der Bau ist gemäß den Prinzipien der Franziskaner schlicht gehalten; Akzente setzen der Turm, die schlanken weißen Spitzbogenblenden und die Ziergiebel des Seitenschiffs. Haupt- und Seitenschiff besitzen jeweils ein eigenes Satteldach und spätgotische Innengewölbe, wobei die des Hauptschiffs eine reichere Figuration zeigen. Die reich verzierte Kanzel aus der Zeit um 1720 ist, wie das sich daneben befindliche überlebensgroße, sehr natürlich aussehende Kruzifix aus dem Jahre 1340, vollständig aus Holz gearbeitet. …

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Quelle: Text: Wikivoyage – „Cottbus“, Autorinnen und Autoren (Versionsgeschichte), CC BY-SA 4.0 · Foto: Clemensfranz, CC BY-SA 3.0 – Wikimedia Commons