Donnersbergkreis: Geschichte
Vor 1815 gehörte das heutige Kreisgebiet zum französischen Département du Mont-Tonnerre. Ab 1818 entstand in der nun bayerischen Pfalz das Landkommissariat Kirchheim, das ab 1862 Bezirksamt genannt wurde. Von ihm wurden 1900 die westlichen Distrikte Obermoschel und Rockenhausen abgespalten und mit dem vom Bezirksamt Kaiserslautern abgetrennten Distrikt Winnweiler zu einem neuen Bezirksamt Rockenhausen zusammengeschlossen.
1939 wurden die Bezirksämter in der Pfalz in Landkreise umbenannt. Es gab seitdem in der Nordpfalz die beiden Landkreise Kirchheimbolanden und Rockenhausen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden diese Landkreise Teil der französischen Besatzungszone und am 30. August 1946 Teil des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.
Am 7. Juni 1969 wurde der Landkreis Kirchheimbolanden mit Ausnahme von Rodenbach und Mauchenheim mit dem größten Teil des Landkreises Rockenhausen zum Donnersbergkreis zusammengeschlossen. Der Zusammenschluss wurde, vor allem von Rockenhausener Seite, kritisch gesehen. Es kam zu Protesten gegen die „Zwangsfusion“ mit Kirchheimbolanden. Am 22. April 1972 wurde die Gemeinde Sembach an den Landkreis Kaiserslautern abgetreten. Am 16. März 1974 kamen die Gemeinden Rathskirchen, Reichsthal und Seelen aus dem Landkreis Kusel hinzu.