Beiträge & Blog · Aschaffenburg ·

Aschaffenburg: Sehenswürdigkeiten

Aschaffenburg: Sehenswürdigkeiten

Öffentliche Führungen
Seit 2009 gibt es einen Audioguide zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten in Aschaffenburg, den man per Handy oder Telefon abrufen kann. Es entstehen die üblichen Verbindungsgebühren zum Festnetz ohne zusätzliche Kosten.
Tel. 08122 9999 562 1 + die gewünschte Kennziffer: '01 Geschichte Aschaffenburgs, 02 Schloss Johannisburg, 03 Kunsthalle Jesuitenkirche, 04 Pompejanum, 05 Stiftsbasilika, 06 Stadttheater, 07 Park Schönbusch.
Dauer pro Beitrag ca. 2:40 Minuten.

1 Stiftsbasilika St. Peter und Alexander​ ​ 49.973419.14679 ist neben dem Schloss Johannisburg ein Wahrzeichen Aschaffenburgs. Der heutige Kirchenbau ist ottonischen bzw. frühromanischen Ursprungs und geht in seinen Anfängen auf das Ende des 10. Jahrhunderts zurück. Ab 975 ließ Otto I., Herzog von Bayern und Schwaben und Enkel Kaiser Ottos I., mit dem Bau der Stiftskirche beginnen. Die Kirche ist ein Nachfolgebau einer noch älteren Kapelle aus spätkarolingischer Zeit. Der älteste Teil der heutigen Kirche, das romanische Langhaus, stammt aus dem 12. Jahrhundert. Bis ins 17.Jahrhundert wurde St. Peter und Alexander immer wieder um- und ausgebaut und spiegelt in seinem heutigen Erscheinungsbild die unterschiedlichen Stilepochen wieder. Die Kirche birgt zahlreiche wertvolle Kunstwerke, u. a. das Bronzegrabmal von Albrecht von Brandenburg, ein überlebensgroßes, ottonisches Kreuz aus dem 10. Jahrhundert oder die "Beweinung Christi", das letzte Werk von Matthias Grünewald. Zusammen mit dem romanischen Kreuzgang und dem ehemaligen Kapitelhaus, dem heutigen Stiftsmuseum, bildet die Stiftskirche ein einzigartiges baugeschichtliches Ensemble. Öffnungszeiten: Im Sommer von 8.00-18.00 Uhr und im Winter von 9.00-17.00 Uhr täglich geöffnet.
Die 2 Muttergotteskirche​ ​ 49.973629.14388, eigentlich "Pfarrkirche zu Unserer Lieben Frau", ist Aschaffenburgs älteste Pfarrkirche und wird 1183 erstmals erwähnt. Sie dürfte Ende des 12. Jahrhunderts um- und ausgebaut worden sein. Aber die Kirche ist schon weitaus älteren Ursprungs. Deren Marienpatrozinium verweist auf eine karolingische Königskirche. Zwischen 1768 und 1775 wurde dann die romanische Kirche abgetragen und eine größere, barocke Saalkirche errichtet. Lediglich der romanische Kirchturm mit seiner gotischen Spitze wurde in den Neubau integriert. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, wurde die Kirche nach dem Krieg wieder aufgebaut. Die zerstörten, barocken Deckenfresken wurden von 1965-1967 durch einen zeitgenössischen Entwurf von Hermann Kaspar ersetzt. Das Kirchengestühl stammt aus der Zeit um 1700. Im Chorraum befinden sich einige Grabmäler u. a. derer von Ostein. …

von Fremdinhalte · Regionauts

Quelle: Text: Wikivoyage – „Aschaffenburg“, Autorinnen und Autoren (Versionsgeschichte), CC BY-SA 4.0 · Foto: mhx, CC BY-SA 2.0 – Wikimedia Commons