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Weimar: Sehenswürdigkeiten

=== Kirchen ===
In der evangelischen 1 Herderkirche​ ​ 50.981211.32931, eigentlich die Stadtkirche St. Peter und Paul (1498/ 1500 erbaut) befinden sich interessante Grabmäler weimaraner Fürsten (darunter das des Herzogs Bernhard, des Kurfürsten Johann Friedrich des Großmütigen und seiner Gemahlin Sibylle) sowie das berühmte Altargemälde Cranachs, die Kreuzigung Christi darstellend. Ihren heute geläufigen Namen verdankt die Kirche dem langjährigen Hofprediger J. G. Herder. Geöffnet von 14 bis 16 Uhr, danach Kirchenführung.
Im Nordwesten der Altstadt liegt die 2 Jacobskirche​ ​ 50.9833911.32746 von 1712, dahinter der Jakobsfriedhof mit Begräbnissen bedeutender Persönlichkeiten (u.a. Lucas Cranach d.Ä.).
Goethe und Schiller haben hingegen ihre letzte Ruhestätte im Süden der Stadt gefunden, auf dem Hauptfriedhof in der 1 Fürstengruft​ ​ 50.9726211.32575. Neben ihren Särgen stehen hier die Särge der Herrscher des Hauses Sachsen-Weimar und Eisenach. Gleich dahinter steht die 3 Russische Kapelle​ ​ 50.972511.3256 (1862) mit dem Grab der Großherzogin Maria Pawlowna.

Das bemerkenswerteste Gebäude ist das großherzogliche 2 Stadtschloss​ ​ 50.9801711.33208 (bis 1651 Hornstein, dann Wilhelmsburg genannt), ein nach dem Brand von 1774 unter Goethes oberster Leitung von 1790 bis 1803 ausgeführtes Bauwerk, im Innern ebenso reich wie geschmackvoll ausgestattet. Es enthält unter anderem das Zimmer des Herzogs Bernhard, die Goethe, Schiller, Herder und Wieland gewidmeten, mit trefflichen, auf deren Dichtungen bezüglichen Freskogemälden von Neher, Preller und Jäger geschmückten vier „Dichterzimmer“ etc.

Das 1 Nationaltheater​ ​ 50.9796411.32477 am Theaterplatz, dessen Bühne unter Goethes und Schillers Leitung zu den ausgezeichnetsten Deutschlands gehörte, wurde 1825 neu aufgeführt und 1868 im Innern umgebaut und renoviert.
Am Markt befindet sich das 3 Cranach-Haus​ ​ 50.9793111.33034, wo der Maler Lucas Cranach der Ältere und sein Sohn Lucas Cranach der Jüngere im 16. Jahrhundert lebten.
Zu den sehenswertesten Gebäuden zählt 4 Goethes Wohnhaus​ ​ 50.9775711.32861, weiter südlich am Frauenplan gelegen und deshalb in der Literatur auch Haus am Frauenplan genannt. Der linke Trakt des Gebäudes ist Stammhaus des Goethe-Nationalmuseums (vgl. Museen). …

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Quelle: Text: Wikivoyage – „Weimar“, Autorinnen und Autoren (Versionsgeschichte), CC BY-SA 4.0