Heimatgeschichte · Kiel ·

Kiel – 1242 mit Lübischem Stadtrecht gegründete Hafenstadt an der Förde

Zwischen 1233 und 1242 ließ Graf Adolf IV. von Holstein an der Kieler Förde eine planmäßig angelegte Stadt entstehen. Der Ort war damals die einzige Stelle, an der das holsteinische Gebiet die Ostsee erreichte, und damit wie geschaffen für einen eigenen Hafen. 1242 erhielt Kiel das Lübische Stadtrecht; der Graf stiftete zudem ein Franziskanerkloster, in dem er selbst seine letzten Lebensjahre verbrachte.

Im Jahr 1900 wurde Kiel zur Großstadt. Heute ist die Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins die nördlichste Großstadt Deutschlands und liegt am Endpunkt des Nord-Ostsee-Kanals, einer der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraßen. Kennst du weitere Geschichten aus Kiel? Erzähl sie hier in der Heimatgeschichte!

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Quelle: Zur Verfügung gestellt vom Betreiber · Grundlage: Wikipedia