Mülheim an der Ruhr – 1093 erstmals erwähntes „Heim der Mühlen“
Als Mulinhem taucht der Ort 1093 erstmals in einer Urkunde auf, als Gerichtsstätte im Ruhrgau. Der Name deutet darauf hin, dass Mühlen für die mittelalterliche Siedlung besonders wichtig waren – ob wegen ihrer Zahl oder einer einzelnen bedeutenden Mühle, weiß man heute nicht mehr.
Zwei Zentren prägten die Geschichte: Schloss Broich, um 883/884 als Schutz gegen die Wikinger an der Ruhrfurt des Hellwegs errichtet, und der Kirchenhügel auf der anderen Flussseite. Um 1200 entstand das Kloster Saarn. 1808 erhielt Mülheim die Stadtrechte, ein Jahrhundert später wurde es Großstadt. Heute ist die „Ruhrtalstadt“ ein grüner Wohn- und Wirtschaftsstandort. Kennst du weitere Geschichten aus Mülheim? Erzähl sie hier in der Heimatgeschichte!