Kreis Viersen – 1975 aus dem Kreis Kempen-Krefeld hervorgegangen
Der Kreis Viersen ist ein Kind der großen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. 1970 wurden die Städte Dülken, Süchteln und Viersen mit der Gemeinde Boisheim zur neuen Stadt Viersen vereint und in den Kreis Kempen-Krefeld eingegliedert. Aus den übrigen 26 Gemeinden entstanden acht neue Städte und Gemeinden.
Am 1. Januar 1975 erhielt der Kreis seinen heutigen Namen, der Sitz wanderte von Kempen nach Viersen. Bis zum Bezug des neuen Kreishauses 1984 blieb die Verwaltung aber in Kempen, und das Kreisarchiv war bis 2022 in der Burg Kempen untergebracht. Heute liegt der Kreis am Niederrhein an der Grenze zu den Niederlanden. Kennst du weitere Geschichten aus dem Kreis Viersen? Erzähl sie hier in der Heimatgeschichte!