Kreis Steinfurt – 1975 aus Steinfurt, Tecklenburg und Teilen Münsters vereint
Mit der Kreisreform vom 1. Januar 1975 wurden der alte Kreis Steinfurt und der Kreis Tecklenburg aufgelöst und zum neuen Kreis Steinfurt vereinigt; Greven und Saerbeck kamen aus dem Kreis Münster hinzu. Historisch hatten diese Gebiete wenig gemeinsam: Große Teile gehörten bis 1803 zum katholischen Hochstift Münster, die Grafschaften Steinfurt und Tecklenburg dagegen waren calvinistisch geprägt.
Zum Kreissitz wurde die neu gegründete Stadt Steinfurt bestimmt, entstanden aus Burgsteinfurt und Borghorst. Heute ist der oft „Großkreis“ genannte Kreis im Norden Nordrhein-Westfalens ländlich geprägt; größte Stadt ist Rheine. Kennst du weitere Geschichten aus dem Kreis Steinfurt? Erzähl sie hier in der Heimatgeschichte!