Kreis Herford – Land der Engern und des Ravensberger Leinens
Schon um die Zeitenwende lebten hier die Cherusker, die in der Varusschlacht das weitere Vordringen Roms aufhielten. Später siedelten auf den fruchtbaren Böden die sächsischen Engern, bis die Franken sie um 800 zur Zeit Widukinds unterwarfen. Über Jahrhunderte bestimmten fränkische Gaugrafen und das Herforder Frauenstift das Geschehen.
Weil viele Heuerlinge und Kötter von der Landwirtschaft allein kaum leben konnten, bauten sie ab dem 15. Jahrhundert Flachs an und verarbeiteten ihn zu Leinen – ein früher Schritt in Richtung Industrie. Heute ist der Kreis im Ravensberger Hügelland einer der am dichtesten besiedelten Deutschlands. Kennst du weitere Geschichten aus dem Kreis Herford? Erzähl sie hier in der Heimatgeschichte!