Bochum – 1041 erstmals urkundlich erwähnt
Der Name Bochum lässt sich wohl mit „Buchenheim“ übersetzen – ein Wohnort unter Buchen. Schon in der späten Jungsteinzeit siedelten Menschen am Oelbach, und im Heberegister der Abtei Werden um 900 tauchen zahlreiche Bauernschaften auf, darunter Altenbochum. Vermutlich legte Karl der Große um 800 an einer Kreuzung zweier Handelswege einen Reichshof an.
Als „Cofbuokheim“ wird der Ort 1041 in einer Urkunde der Kölner Erzbischöfe genannt. 1321 bestätigte Graf Engelbert II. von der Mark die Rechte des Schultheißen, was oft als Verleihung der Stadtrechte gilt. Mit Kohle und Stahl wuchs Bochum später zur Großstadt; heute ist es ein Oberzentrum mitten im Ruhrgebiet. Kennst du weitere Geschichten aus Bochum? Erzähl sie hier in der Heimatgeschichte!