Wiesbaden – Kurstadt mit römischen Wurzeln als Aquae Mattiacorum
Die heißen Quellen machten Wiesbaden berühmt – schon die Römer kannten sie und errichteten hier in den Jahren um 6 bis 15 n. Chr. eine Befestigung. Plinius der Ältere beschrieb die Quellen um 77 n. Chr.; die Siedlung Aquae Mattiacorum wurde Hauptort eines römischen Verwaltungsbezirks.
Im 9. Jahrhundert nannte Einhard, der Biograf Karls des Großen, den Ort erstmals „Wisibada“ – heilendes Bad. Um 1170 erwarben die Grafen von Nassau hier Besitz, und 1543 hielt die Reformation Einzug. Heute ist Wiesbaden hessische Landeshauptstadt und mit seinen 15 Thermal- und Mineralquellen eines der ältesten Kurbäder Europas. Kennst du weitere Geschichten aus Wiesbaden? Erzähl sie hier in der Heimatgeschichte!