Heimatgeschichte · Kanton Graubünden ·

Kanton Graubünden

Kanton Graubünden

Graubünden (Kürzel GR; schweizerdeutsch Graubünda, Bündnerland, rätoromanisch [ɡʁiˈʒun] oder (volkstümlich) Grischa, italienisch Grigioni [ɡriˈdʒoːni], französisch Grisons, lombardisch Grisun) ist ein Kanton der Schweiz und liegt vollständig im Gebiet der Alpen. Graubünden ist der einzige Kanton mit drei Amtssprachen: Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch. Er ist zudem der einzige mit Rätoromanisch und neben dem Tessin einer von zwei Kantonen mit Italienisch als offizieller Sprache. Der Kanton zählt zur Region Südostschweiz und zur Grossregion Ostschweiz. Der Hauptort und grösste Ort ist Chur.
Der Kanton Graubünden ging 1803 aus dem in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts sich herausbildenden Freistaat der Drei Bünde, einem zugewandten Ort der Alten Eidgenossenschaft, hervor. Der bedeutendste der Drei Bünde war der erstmals 1395 und erneut 1424 beschworene Obere oder Graue Bund, nach dem der heutige Kanton benannt wurde.

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Quelle: Text: Wikipedia – „Kanton Graubünden“, Autorinnen und Autoren (Versionsgeschichte), CC BY-SA 4.0 · Foto: Jürg Vollmer, CC BY-SA 3.0 – Wikimedia Commons