Kanton Thurgau: Geschichte
Der frühmittelalterliche Thurgau war ein Pagus (Gau) des Herzogtums Alemannien (Schwaben).
Eine Landgrafschaft Thurgau mit der ungefähren Ausdehnung des modernen Kantons Thurgau bestand seit dem 13. Jahrhundert bis 1798. Im frühen 15. Jahrhundert fielen Teile davon an die Alte Eidgenossenschaft, nach 1460 war die ganze Landgrafschaft eine gemeine Herrschaft der Eidgenossenschaft.
1798 wurde die Landgrafschaft als Kanton Thurgau Teil der Helvetischen Republik und mit der Mediationsverfassung von 1803 zu einem gleichberechtigten Kanton der Schweiz.
Nach dem Sturz der Bourbonen in der Julirevolution von 1830 in Frankreich wurde unter der Führung des Pfarrers Thomas Bornhauser durch eine neue Kantonsverfassung (1831) innert der schweizerischen Kantone ein Anfang hin zur Demokratisierung unternommen.