Kanton Solothurn: Geschichte
Solothurn (Salodurum) war zunächst Römischer vicus. Bis 1344 war es Stadtstaat und dehnte sich dann territorial aus. Im Jahr 1481 erfolgte der Beitritt zum eidgenössischen Bündnis. Im 16. Jahrhundert waren die heutigen Kantonsgrenzen etwa erreicht. Im 17. und 18. Jahrhundert herrschte in Solothurn die aristokratische Staatsform.
Nach dem Sturz der Aristokratie erfolgte zwischen 1798 und 1830 eine sukzessive Demokratisierung und Liberalisierung. Im Jahr 1841 wurden alle Wahl-Vorrechte der Stadt Solothurn beseitigt. Im Jahr 1848 erfolgte der Beitritt zum neuen Bundesstaat. 1869 wurde die direkte Demokratie eingeführt und 1971 das Frauenstimm- und -wahlrecht.