Herne – Erste Erwähnung um 880 und Stadt der Emscherzone
Um 880 taucht Herne als „haranni“ im ältesten Besitzverzeichnis des Klosters Werden auf; um 1100 war es ein Kirchdorf mit der romanischen Dionysiuskirche. Über Jahrhunderte bestimmten die Ritter und Freiherren von Strünkede das Geschehen im Ort. Herne gehörte zur Grafschaft Mark und kam 1614 mit Kleve und Mark an Brandenburg-Preußen. Mit der Köln-Mindener Eisenbahn 1847 begann ein neues Zeitalter, und die Industrialisierung veränderte das Emschertal grundlegend. 1975 wurde die Großstadt Wanne-Eickel mit Herne zusammengelegt. Heute ist Herne eine der flächenmäßig kleinsten Großstädte Deutschlands mitten im Ruhrgebiet. Kennst du weitere Geschichten aus Herne? Erzähl sie hier in der Heimatgeschichte!