Heimatgeschichte · Cham ·

Landkreis Cham – Grenzmark an Böhmen seit 748

Die belegbare Geschichte des Chamer Landes beginnt 748, als das Regensburger Kloster St. Emmeram in Chammünster die „Cella“, die Urpfarrei, gründete. Die Reichsburg Cham, 976 als „civitas chamma“ erwähnt, war mit Burgen wie Runding und Chamerau militärischer Mittelpunkt der Mark an der Grenze zu Böhmen. Im 12. Jahrhundert entstanden die Klöster Reichenbach und Walderbach, die die Besiedlung vorantrieben. Die Hussitenkriege im 15. Jahrhundert trafen das Grenzland schwer – der Further Drachenstich greift dieses Thema bis heute als Festspiel auf. Auch der Österreichische Erbfolgekrieg lebt im Freilichtspiel „Trenck der Pandur“ in Waldmünchen fort. Kennst du weitere Geschichten aus dem Landkreis Cham? Erzähl sie hier in der Heimatgeschichte!

von Fremdinhalte · Regionauts

Quelle: Zur Verfügung gestellt vom Betreiber · Grundlage: Wikipedia