Coburg – Residenz der Herzöge von Sachsen-Coburg und Luther auf der Veste 1530
Über Coburg thront die Veste, eine der größten Burganlagen Deutschlands. 1530 lebte hier Martin Luther ein halbes Jahr lang, weil er wegen der Reichsacht nicht zum Reichstag nach Augsburg reisen konnte. Erstmals erwähnt wird Coburg 1056 in einer Schenkung der Polenkönigin Richeza an Erzbischof Anno von Köln; 1331 erhielt es von Kaiser Ludwig dem Bayern das Stadtrecht, und 1353 fiel es an das Haus Wettin. Vom 16./17. Jahrhundert bis 1918 war Coburg Residenzstadt der Herzöge von Sachsen-Coburg. Heute trägt die Stadt im Norden der Metropolregion Nürnberg den Beinamen „Europastadt“. Kennst du weitere Geschichten aus Coburg? Erzähl sie hier in der Heimatgeschichte!