Erlangen – Universitätsstadt im Regnitztal
Das Regnitztal war schon in der Urgeschichte ein wichtiger Nord-Süd-Weg: Ein Klingenkratzer aus Spardorf ist rund 25.000 Jahre alt. Wegen der kargen Böden entstanden Ackerbau und feste Siedlungen erst am Ende der Jungsteinzeit; aus dieser Zeit stammen die „Erlanger Zeichensteine“ im Mark-Forst. Einzigartig ist der Kosbacher Altar aus der jüngeren Hallstattzeit um 500 v. Chr., eine quadratische Steinsetzung mit figürlichen Pfeilern, deren Rekonstruktion man besichtigen kann. 1974 überschritt Erlangen die Grenze von 100.000 Einwohnern. Heute ist die Universitätsstadt die viertgrößte Stadt Frankens und bildet mit Nürnberg und Fürth eine der Metropolen Bayerns. Kennst du weitere Geschichten aus Erlangen? Erzähl sie hier in der Heimatgeschichte!