Fürth – Erstmals erwähnt 1007 und Stadt der „Dreiherrschaft“
Am 1. November 1007 wird Fürth erstmals genannt, als König Heinrich II. den Ort dem neu gegründeten Domkapitel Bamberg schenkte. Ab dem 15. Jahrhundert teilten sich die Markgrafen von Ansbach, die Bamberger Dompropstei und die Reichsstadt Nürnberg die Herrschaft – eine oft umstrittene „Dreiherrschaft“, die bis 1792 dauerte. Seit 1440 sind jüdische Ansiedlungen belegt, die bald eine eigene Synagoge und einen Friedhof gründeten; der jiddische Name der Stadt, Fiurda, erinnert daran. Im Dreißigjährigen Krieg litt Fürth schwer und brannte 1634 fast völlig nieder. Heute ist Fürth die drittgrößte Stadt Frankens. Kennst du weitere Geschichten aus Fürth? Erzähl sie hier in der Heimatgeschichte!