Frankfurt (Oder) – Stadtgründung 1253 und Hansestadt an der Oder
Am 12. Juli 1253 stellte Markgraf Johann I. auf der Burg Spandau die Gründungsurkunde für „Vrankenvorde“ aus – mit Berliner Stadtrecht und bald auch dem Niederlagsrecht. Schon nach 1200 hatte sich an einer schmalen Stelle der Oder eine Kaufmannssiedlung an der Kreuzung mehrerer Fernhandelsstraßen entwickelt, und Fernhändler aus Nordwestdeutschland und Flandern zogen zu. Spätestens seit 1430 war Frankfurt Mitglied der Hanse. 1432 brannten die Hussiten eine Vorstadt nieder, ein Angriff auf die Stadt selbst scheiterte. Heute trägt Frankfurt den Beinamen „Kleiststadt“, ist mit der Europa-Universität Viadrina wieder Universitätsstadt und Nachbarin des polnischen Słubice. Kennst du weitere Geschichten aus Frankfurt (Oder)? Erzähl sie hier in der Heimatgeschichte!