Heimatgeschichte · Gera ·

Gera – Residenzstadt des Fürstentums Reuß jüngerer Linie

995 wird der Name Gera erstmals in einer Grenzbeschreibung erwähnt; 999 kam die „provincia Gera“ an das Stift Quedlinburg. 1209 setzte die Quedlinburger Äbtissin Heinrich II. von Weida als Verwalter ein – der Beginn der Vögte von Gera, die sich ab 1238 so nannten. Nach ihrem Aussterben fiel Gera 1562 an das Haus Reuß, das von den Vögten von Plauen abstammte, und wurde Hauptstadt des Fürstentums Reuß jüngerer Linie. Der Name bezeichnete ursprünglich einen Abschnitt des Elstertals und wurde von den ab dem 8. Jahrhundert ansässigen Slawen übernommen. Heute ist Gera die drittgrößte Stadt Thüringens an der Weißen Elster. Kennst du weitere Geschichten aus Gera? Erzähl sie hier in der Heimatgeschichte!

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Quelle: Zur Verfügung gestellt vom Betreiber · Grundlage: Wikipedia