Suhl – Eisenhämmer seit dem 14. Jahrhundert am Thüringer Wald
Salzquellen und Eisenerz lockten schon früh Menschen in das Tal von Lauter und Hasel. Spuren reichen bis um 2000 v. Chr., und um 500 v. Chr. wurden hier Kelten sesshaft. Zwischen 900 und 1155 nennen Unterlagen des Klosters Fulda einen Ort „Sulaha“; seit etwa 1100 gehörte das Gebiet den Grafen von Henneberg. Die ältesten Eisenhämmer, der Nieder- und der Lauterhammer, werden 1363 bis 1365 genannt – Zeugen einer Bergbautradition, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Später war Suhl ein Standort von Rüstungsbetrieben; 1991 erklärte der Stadtrat Suhl zur „Stadt des Friedens“. Heute ist Suhl ein anerkannter Erholungsort am Südhang des Thüringer Waldes. Kennst du weitere Geschichten aus Suhl? Erzähl sie hier in der Heimatgeschichte!