Wartburgkreis – Erbe des Fürstentums Sachsen-Eisenach von 1596
Der Wartburgkreis trägt den Namen der berühmten Wartburg in Eisenach. Seine historische Grundlage ist das 1596 gebildete Fürstentum Sachsen-Eisenach mit Ämtern wie Eisenach, Creuzburg, Gerstungen und Tiefenort. 1809 wurde es mit Sachsen-Weimar vereinigt, und 1815 stieg Sachsen-Weimar-Eisenach auf dem Wiener Kongress zum Großherzogtum auf; dabei kamen weitere Gebiete wie Vacha, Geisa und Dermbach hinzu, später als „Eisenacher Oberland“ bezeichnet. 1918 wurde das Großherzogtum Freistaat und ging 1920 im Land Thüringen auf. Heute ist der Wartburgkreis der größte Kreis Thüringens, mit Bad Salzungen als Kreisstadt und Eisenach als größter Stadt. Kennst du weitere Geschichten aus dem Wartburgkreis? Erzähl sie hier in der Heimatgeschichte!