Landkreis Lüchow-Dannenberg – das Hannoversche Wendland, einst Heimat slawischer Wenden
Den Beinamen „Hannoversches Wendland“ verdankt der Landkreis den Wenden, auch Polaben genannt – slawischen Siedlern, die sich hier im frühen Mittelalter niederließen und der Gegend bis heute ihren Namen geben. Als eigener Landkreis entstand das Gebiet am 1. Oktober 1932 aus den preußischen Kreisen Dannenberg und Lüchow, deren Gebiete auf die alten hannoverschen Ämter zurückgingen. Nach 1945 kam durch die neue Grenzziehung die Gemeinde Kaltenhof hinzu. 1951 wurde nach jahrelangem, leidenschaftlich geführtem Streit der Kreissitz von Dannenberg nach Lüchow verlegt und der Kreis erhielt seinen heutigen Doppelnamen.
Heute ist Lüchow-Dannenberg der östlichste Landkreis Niedersachsens und der am dünnsten besiedelte der alten Bundesländer – ein ruhiges Stück Land an der Elbe. Kennen Sie Geschichten aus Ihrem Dorf im Wendland? Teilen Sie sie mit uns!