Heimatgeschichte · Kanton Graubünden ·

Graubünden – Freistaat der Drei Bünde, Kanton seit 1803

Im Spätmittelalter schlossen sich die Gemeinden des heutigen Graubündens zu drei Bünden zusammen: dem Gotteshausbund 1367, dem Oberen oder Grauen Bund 1395 und dem Zehngerichtebund 1436. Ab 1450 bildeten sie den Freistaat der Drei Bünde, der sich 1524 mit dem «Bundsbrief» eine gemeinsame Verfassung gab – ein früher Ausdruck von Selbstbestimmung.

Schon in der Eisenzeit lebten hier keltische, rätische und lepontische Kulturen; ab etwa 15 v. Chr. gehörte das Gebiet zur römischen Provinz Raetia. 1803 wurde Graubünden Kanton der Schweiz. Heute ist er der einzige Kanton mit drei Amtssprachen – Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch – mit Chur als Hauptort. Erzählen Sie uns die Geschichten Ihres Tals oder Dorfes!

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Quelle: Zur Verfügung gestellt vom Betreiber · Grundlage: Wikipedia