Thurgau – Seit 1803 gleichberechtigter Kanton der Schweiz
Mit der Mediationsverfassung von 1803 wurde der Thurgau zu einem gleichberechtigten Kanton der Schweiz. Zuvor war er über Jahrhunderte Untertanengebiet: Nach 1460 verwalteten die Eidgenossen die gesamte Landgrafschaft Thurgau als gemeine Herrschaft, bis sie 1798 als Kanton Teil der Helvetischen Republik wurde.
Schon im Frühmittelalter war der Thurgau ein Gau des Herzogtums Alemannien, und seit dem 13. Jahrhundert bestand eine Landgrafschaft in etwa den heutigen Grenzen. 1831 setzte der Kanton unter Pfarrer Thomas Bornhauser mit einer neuen Verfassung einen frühen Impuls zur Demokratisierung. Heute ist der Thurgau ein deutschsprachiger Kanton im Nordosten der Schweiz mit Frauenfeld als Hauptort. Teilen Sie Ihre Geschichten aus Ihrer Gemeinde mit uns!