Heimatgeschichte · Kanton Appenzell Innerrhoden ·

Kanton Appenzell Innerrhoden – Landteilung von 1597

Seit 1513 gehört Appenzell zur Eidgenossenschaft. Im Zuge der Gegenreformation teilte sich das Land 1597 friedlich in das reformierte Ausserrhoden und das katholisch gebliebene Innerrhoden. Beide sind heute eigenständige Kantone, im Ständerat aber mit je einem Sitz vertreten.

Im Mittelalter war der Landsgemeinde-Kanton vergleichsweise demokratisch aufgebaut; ab dem 16. Jahrhundert bestimmten einzelne Familien die Politik, bevor sich im 19. Jahrhundert wieder demokratischere Verhältnisse durchsetzten. 1990 führte Innerrhoden nach einem Bundesgerichtsentscheid als letzter Kanton das Frauenstimmrecht auf kantonaler Ebene ein. Heute ist der Kanton mit Hauptort Appenzell für gelebtes Brauchtum bekannt. Teilen Sie Ihre Geschichten mit der Gemeinschaft!

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Quelle: Zur Verfügung gestellt vom Betreiber · Grundlage: Wikipedia