Heimatgeschichte · Frankfurt am Main ·

Darmstadt – Südhessen zwischen Landgrafen, Reichsstädten und Rhein-Main

Südhessen ist alte Kulturlandschaft: Römer sicherten den Limes, und das Kloster Lorsch an der Bergstraße wurde im frühen Mittelalter zu einem geistigen Zentrum. Frankfurt am Main war freie Reichsstadt, Wahl- und später Krönungsort der römisch-deutschen Könige.

Nach der Teilung der Landgrafschaft Hessen entstand Hessen-Darmstadt, das unter Napoleon zum Großherzogtum aufstieg. Darmstadt wurde Residenz, um 1900 mit der Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe ein Zentrum des Jugendstils. In der Frankfurter Paulskirche tagte 1848 das erste gesamtdeutsche Parlament.

Der Regierungsbezirk selbst entstand 1945 mit dem Land Groß-Hessen aus den rechtsrheinischen Teilen des Volksstaates Hessen. Nach der Auflösung des Regierungsbezirks Wiesbaden 1968 kamen Frankfurt, Wiesbaden und der Rheingau hinzu.

Heute lebt hier rund zwei Drittel der hessischen Bevölkerung, und die Region prägt als Wirtschafts-, Verkehrs- und Finanzraum Rhein-Main das ganze Land.

Welche Geschichten verbinden Sie mit Südhessen? Teilen Sie Ihre Erinnerungen, Fotos und Familiengeschichten mit uns hier in der Heimatgeschichte!

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Quelle: Zur Verfügung gestellt vom Betreiber · Grundlage: Wikipedia