Heimatgeschichte · Bamberg ·

Oberfranken – Bistum Bamberg, Markgrafen von Bayreuth und Grenzland

Menschen lebten in Oberfranken schon in der Altsteinzeit, wie Funde in den Höhlen der Fränkischen Alb zeigen. Prägend wurde das 1007 von Kaiser Heinrich II. gegründete Bistum Bamberg, dessen Altstadt heute Weltkulturerbe ist. Daneben herrschten die fränkischen Hohenzollern als Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach bzw. -Bayreuth.

Im 18. Jahrhundert machte Markgräfin Wilhelmine Bayreuth zu einer glanzvollen Residenz. Anfang des 19. Jahrhunderts fielen Bamberg und Bayreuth an Bayern; 1920 schloss sich Coburg nach einer Volksabstimmung ebenfalls Bayern an. Richard Wagner begründete in Bayreuth die Festspiele.

Porzellan, Textil und Glas machten Oberfranken zu einer frühen Industrieregion. Nach 1945 lag es jahrzehntelang an der innerdeutschen Grenze; die Öffnung 1989 rückte die Region wieder in die Mitte Deutschlands.

Heute prägen Brauereikultur, Mittelstand und die Landschaften von Frankenwald, Fichtelgebirge und Fränkischer Schweiz das Bild.

Welche Geschichten verbinden Sie mit Oberfranken? Teilen Sie Ihre Erinnerungen, Fotos und Familiengeschichten mit uns hier in der Heimatgeschichte!

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Quelle: Zur Verfügung gestellt vom Betreiber · Grundlage: Wikipedia