Heimatgeschichte · Aschaffenburg ·

Unterfranken – vom Hochstift Würzburg zum Regierungsbezirk am Main

Unterfranken ist geprägt vom Hochstift Würzburg, das im 8. Jahrhundert unter Bonifatius als Bistum gegründet wurde. Die Fürstbischöfe herrschten über weite Teile Mainfrankens und ließen im 18. Jahrhundert die Würzburger Residenz errichten, heute Weltkulturerbe. Aschaffenburg gehörte lange zum Erzbistum Mainz, Schweinfurt war Reichsstadt.

Nach der Säkularisation und einem kurzlebigen Großherzogtum Würzburg kam das Gebiet an Bayern; 1817 entstand der Untermainkreis mit Würzburg als Hauptstadt, seit 1838 „Unterfranken und Aschaffenburg“. Mit Friedrich Koenigs Schnellpresse und später der Schweinfurter Wälzlagerindustrie begann die Industrialisierung.

Im Zweiten Weltkrieg wurden Würzburg und Schweinfurt schwer zerstört. Nach 1945 lag der Norden an der innerdeutschen Grenze.

Heute prägen Weinbau, Industrie, Universität und die Landschaften von Rhön, Spessart und Maintal Unterfranken.

Welche Geschichten verbinden Sie mit Unterfranken? Teilen Sie Ihre Erinnerungen, Fotos und Familiengeschichten mit uns hier in der Heimatgeschichte!

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Quelle: Zur Verfügung gestellt vom Betreiber · Grundlage: Wikipedia