Hamburg – von der Hammaburg zum Tor zur Welt
Hamburgs Geschichte beginnt im 9. Jahrhundert mit der Hammaburg an Alster und Elbe, von der aus Mission im Norden betrieben wurde. Im Mittelalter wurde die Stadt zu einem der wichtigsten Mitglieder der Hanse und erlangte als freie Reichsstadt weitgehende Selbstständigkeit, die sie über Jahrhunderte behauptete.
Handel und Hafen machten Hamburg reich. Der Große Brand von 1842 zerstörte weite Teile der Altstadt. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert wanderten Millionen Menschen über den Hamburger Hafen nach Übersee aus. Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz kamen 1937 Altona, Wandsbek und Harburg-Wilhelmsburg hinzu.
In der NS-Zeit wurden jüdische Hamburgerinnen und Hamburger, Sinti und Roma und politische Gegner verfolgt und deportiert; im Konzentrationslager Neuengamme kamen Zehntausende Menschen ums Leben. 1943 zerstörten Luftangriffe große Teile der Stadt und forderten Zehntausende Todesopfer. Nach dem Krieg wurde Hamburg Bundesland und bewältigte den Wiederaufbau; die Sturmflut von 1962 wurde zur prägenden Katastrophe der Nachkriegszeit. Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs gewann der Hafen sein Hinterland im Osten zurück.
Heute ist Hamburg Hafen-, Medien- und Handelsmetropole, geprägt von hanseatischem Bürgersinn und Weltoffenheit.
Welche Geschichten verbinden Sie mit Hamburg? Teilen Sie Ihre Erinnerungen, Fotos und Familiengeschichten mit uns hier in der Heimatgeschichte!