Heimatgeschichte · Köln ·

Nordrhein-Westfalen – von Römern und Reichsstädten zum Industrieland an Rhein und Ruhr

Am Rhein reichte das Römische Reich bis in das heutige Nordrhein-Westfalen; Köln entstand als römische Stadt. Karl der Große machte Aachen zu seiner bevorzugten Pfalz, und im Mittelalter wurden die Erzbischöfe von Köln zu mächtigen Kurfürsten. Das Land war ein Mosaik aus geistlichen und weltlichen Herrschaften, Hansestädten und Grafschaften. 1648 wurde in Münster und Osnabrück der Westfälische Frieden geschlossen, der den Dreißigjährigen Krieg beendete.

Nach dem Wiener Kongress kamen Rheinland und Westfalen an Preußen. Kohle und Stahl machten das Ruhrgebiet im 19. Jahrhundert zum größten Industrierevier Europas, das Menschen aus vielen Regionen anzog. 1923 besetzten französische und belgische Truppen das Ruhrgebiet.

In der NS-Zeit wurden Jüdinnen und Juden, politische Gegner und andere Gruppen verfolgt und ermordet, Zwangsarbeiter mussten in der Rüstungsindustrie arbeiten; der Luftkrieg zerstörte viele Städte. 1946 gründete die britische Besatzungsmacht das Land Nordrhein-Westfalen, 1947 kam Lippe hinzu. Bonn war bis zur Wiedervereinigung Sitz der Bundesregierung. Seit Jahrzehnten prägt der Strukturwandel vom Bergbau zu Dienstleistung und Wissenschaft das Land.

Heute ist Nordrhein-Westfalen das bevölkerungsreichste Bundesland, geprägt von Metropolen, Industriekultur und ländlichen Regionen.

Welche Geschichten verbinden Sie mit Nordrhein-Westfalen? Teilen Sie Ihre Erinnerungen, Fotos und Familiengeschichten mit uns hier in der Heimatgeschichte!

von Fremdinhalte · Regionauts

Quelle: Zur Verfügung gestellt vom Betreiber · Grundlage: Wikipedia