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Rheinland-Pfalz – Römerstädte, Kurfürsten und ein Land aus vielen Teilen

An Rhein und Mosel liegen einige der ältesten Städte Deutschlands: Trier war eine bedeutende Residenz des spätrömischen Reiches, Mainz und Koblenz gehen auf römische Gründungen zurück. Im Mittelalter prägten die Kaiserdome von Speyer, Worms und Mainz das Land. Die Erzbischöfe von Mainz und Trier sowie der Pfalzgraf bei Rhein gehörten zu den Kurfürsten. In Mainz erfand Johannes Gutenberg den Buchdruck mit beweglichen Lettern, in Worms verteidigte Martin Luther 1521 seine Lehre vor dem Reichstag.

Ende des 18. Jahrhunderts wurde das linke Rheinufer französisch. Nach dem Wiener Kongress teilten sich Preußen, Bayern und Hessen das Gebiet. 1832 wurde das Hambacher Fest in der Pfalz zu einem Meilenstein der deutschen Demokratiebewegung.

In der NS-Zeit wurden Jüdinnen und Juden verfolgt und ermordet, darunter die Gemeinden der SchUM-Städte, die zu den ältesten jüdischen Zentren Europas gehörten. Nach dem Krieg gründete die französische Besatzungsmacht 1946 aus Teilen verschiedener Länder das neue Land Rheinland-Pfalz; Mainz wurde 1950 Landeshauptstadt.

Heute prägen Weinbau, Industrie, Tourismus und das Welterbe von Oberem Mittelrheintal bis Trier das Land.

Welche Geschichten verbinden Sie mit Rheinland-Pfalz? Teilen Sie Ihre Erinnerungen, Fotos und Familiengeschichten mit uns hier in der Heimatgeschichte!

von Fremdinhalte · Regionauts

Quelle: Zur Verfügung gestellt vom Betreiber · Grundlage: Wikipedia