Heimatgeschichte · München ·

Bayern – vom Stammesherzogtum zum Freistaat

Nach dem Ende der römischen Herrschaft entstand der Stamm der Baiern, dessen Herzöge aus dem Haus der Agilolfinger regierten, bis Karl der Große Herzog Tassilo III. absetzte. Ab 1180 herrschten die Wittelsbacher über Bayern – mehr als 700 Jahre lang. Im Dreißigjährigen Krieg erhielt Bayern die Kurwürde.

Unter Napoleon wurde Bayern 1806 Königreich und gewann Franken und Schwaben hinzu, wodurch sein heutiges Gebiet weitgehend entstand. Könige wie Ludwig I. und Ludwig II. prägten mit Bauten wie Neuschwanstein das Bild des Landes. 1871 wurde Bayern Teil des Deutschen Reiches.

1918 endete die Monarchie, Bayern wurde Freistaat. In München entstand die NSDAP, 1923 scheiterte hier Hitlers Putschversuch. Während der NS-Diktatur wurden Jüdinnen und Juden, politische Gegner und viele andere verfolgt und ermordet; das Konzentrationslager Dachau war eines der ersten, Flossenbürg ein weiteres. Nach dem Krieg gab sich Bayern 1946 eine neue Verfassung und nahm Millionen Flüchtlinge und Vertriebene auf. Aus dem Agrarland wurde ein moderner Industrie- und Technologiestandort.

Heute verbinden sich in Bayern Tradition und Heimatverbundenheit mit Wirtschaftskraft und der Vielfalt von Altbayern, Franken und Schwaben.

Welche Geschichten verbinden Sie mit Bayern? Teilen Sie Ihre Erinnerungen, Fotos und Familiengeschichten mit uns hier in der Heimatgeschichte!

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Quelle: Zur Verfügung gestellt vom Betreiber · Grundlage: Wikipedia