Heimatgeschichte · Potsdam-Mittelmark ·

Brandenburg – von der Mark der Askanier zum Land um Berlin

Nach der Völkerwanderung siedelten zwischen Elbe und Oder slawische Stämme. Im 12. Jahrhundert begründete Albrecht der Bär die Mark Brandenburg, deutsche Siedler kamen ins Land, und die Markgrafen wurden später Kurfürsten. 1415 übernahmen die Hohenzollern die Herrschaft, die sie bis 1918 behielten.

Nach den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges holte der Große Kurfürst Glaubensflüchtlinge wie die Hugenotten ins Land. Aus Brandenburg-Preußen wurde 1701 das Königreich Preußen; Potsdam mit Schloss Sanssouci wurde zur Residenz Friedrichs des Großen. Später bildete Brandenburg eine preußische Provinz rund um die wachsende Hauptstadt Berlin, deren Umland sich stark industrialisierte.

In der NS-Zeit befand sich bei Oranienburg das Konzentrationslager Sachsenhausen, in Ravensbrück das größte Frauen-KZ; Zehntausende Menschen kamen dort ums Leben. 1945 beschlossen die Siegermächte auf der Potsdamer Konferenz die Nachkriegsordnung, die Gebiete östlich der Oder kamen an Polen. In der DDR wurde das Land 1952 in Bezirke aufgeteilt und 1990 als Bundesland neu gegründet. Eine Fusion mit Berlin scheiterte 1996 in einer Volksabstimmung.

Heute prägen Seen, Wälder, Schlösser und die enge Verflechtung mit der Hauptstadtregion Brandenburg.

Welche Geschichten verbinden Sie mit Brandenburg? Teilen Sie Ihre Erinnerungen, Fotos und Familiengeschichten mit uns hier in der Heimatgeschichte!

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Quelle: Zur Verfügung gestellt vom Betreiber · Grundlage: Wikipedia