Regierungsbezirk Düsseldorf – Niederrhein, Bergisches Land und Industrierevier
Das Gebiet des heutigen Regierungsbezirks Düsseldorf war lange in viele Territorien geteilt: Am Niederrhein lag das Herzogtum Kleve, im Süden und Osten das Herzogtum Berg mit seiner Residenzstadt Düsseldorf, dazu kurkölnische und kleinere Herrschaften. In der Franzosenzeit war Düsseldorf Hauptstadt des Großherzogtums Berg.
Nach dem Wiener Kongress fiel das Rheinland an Preußen. 1816 nahm die Königliche Regierung in Düsseldorf ihre Arbeit auf, 1822 wurde der Bezirk Kleve eingegliedert, und der Bezirk gehörte fortan zur Rheinprovinz. Mit der Industrialisierung wuchsen Städte wie Essen, Duisburg und Wuppertal rasant; Kohle, Stahl und Textilindustrie prägten die Region. In der NS-Zeit war auch die Bezirksregierung in das Unrechtssystem eingebunden; jüdische Gemeinden wurden verfolgt und vernichtet, der Bombenkrieg zerstörte viele Städte.
1946 wurde Düsseldorf Hauptstadt des neuen Landes Nordrhein-Westfalen. Der Strukturwandel führte von Zechen und Hochöfen hin zu Dienstleistung, Handel und Kultur.
Heute prägen den Bezirk die Landeshauptstadt, das westliche Ruhrgebiet, das Bergische Städtedreieck und der ländliche Niederrhein.
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