Heimatgeschichte · Köln ·

Regierungsbezirk Köln – von der Römerstadt zur Bundeshauptstadt Bonn

Die Geschichte der Region reicht weit zurück: Köln wurde als römische Colonia zu einem Zentrum der Provinz Niedergermanien, Aachen war Lieblingspfalz Karls des Großen. Im Mittelalter entwickelte sich das Erzbistum Köln zu einer der mächtigsten Herrschaften des Reiches, die Kölner Erzbischöfe gehörten zu den Kurfürsten. Daneben lagen das Herzogtum Jülich, Teile des Herzogtums Berg und zahlreiche kleinere Herrschaften, während Köln selbst freie Reichsstadt war.

Nach der Franzosenzeit fiel das Rheinland 1815 an Preußen. Der Regierungsbezirk Köln nahm 1816 seine Arbeit auf und gehörte ab 1822 zur Rheinprovinz. In der NS-Zeit wurden auch hier Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma und politische Gegner verfolgt und ermordet; die Luftangriffe zerstörten Köln weitgehend.

Nach 1945 kam der Bezirk zu Nordrhein-Westfalen, und Bonn wurde 1949 Sitz der Bundesregierung – bis zum Hauptstadtbeschluss nach der Wiedervereinigung. 1972 wurden die Bezirke Aachen und Köln vereinigt.

Heute prägen Domstadt, Bundesstadt Bonn, Eifel, Braunkohlerevier und Bergisches Land den dicht besiedelten Bezirk.

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Quelle: Zur Verfügung gestellt vom Betreiber · Grundlage: Wikipedia